Ein Buch entsteht: DU BIST GOTT

Ein Buch entsteht: DU BIST GOTT
Du kannst etwas sehen, das noch nicht existiert - und beginnen, es Wirklichkeit werden zu lassen.

Der Gott deiner Realität

Erkennen, was dich begrenzt. Verändern, was dich zurückhält. Erschaffen, was möglich wird.

Es gibt eine Vorstellung von dir selbst, die dich wahrscheinlich schon seit vielen Jahren begleitet. Du weißt, was dir liegt und was nicht, welche Dinge du gut kannst, wo deine Schwächen liegen und welche Ziele für einen Menschen wie dich realistisch sind. Diese Vorstellung ist nicht aus dem Nichts entstanden. Sie beruht auf Erfahrungen, Erfolgen und Niederlagen, auf Dingen, die andere Menschen über dich gesagt haben, und auf Schlussfolgerungen, die du irgendwann selbst gezogen hast.

Nur gibt es dabei ein Problem: Eine Erfahrung ist noch keine Grenze.

Genau mit diesem Gedanken beginnt DU BIST GOTT – Der Gott deiner Realität. Das Buch versucht nicht, dir einzureden, dass du alles erreichen kannst, wenn du nur fest genug daran glaubst. Stattdessen stellt es eine viel unbequemere Frage: Wie sicher kannst du eigentlich sein, dass die Grenzen, an die du heute glaubst, tatsächlich deine Grenzen sind?

Am Anfang geht es dabei erstaunlich wenig um große Lebensziele. Es geht um dein Gedächtnis, deine Wahrnehmung, deine Aufmerksamkeit, um Erwartungen und innere Bilder. Vieles davon wirst du nicht nur lesen, sondern selbst ausprobieren. Denn es macht einen Unterschied, ob dir jemand erzählt, dass deine Wahrnehmung dich täuschen kann, oder ob du es im selben Augenblick selbst erlebst.

Vielleicht entsteht dabei zunächst nur ein kleiner Riss in deiner Vorstellung von dir selbst. Du stellst beispielsweise fest, dass dein Gedächtnis zu etwas fähig ist, das du ihm wenige Minuten zuvor nicht zugetraut hättest. Für sich genommen ist das keine weltbewegende Erkenntnis. Interessant wird sie erst durch die Frage, die danach im Raum steht: Wenn ich mich schon hier über mich selbst geirrt habe, wo könnte ich mich dann noch irren?

Mit dieser Frage verändert sich das Buch allmählich. Es geht nicht mehr nur um erstaunliche Fähigkeiten unseres Gehirns, sondern um das Leben, das aus unserer Vorstellung von uns selbst entstanden ist. Vielleicht hast du irgendwann entschieden, dass du nicht kreativ bist, kein Unternehmer, kein Mensch für die große Bühne oder einfach zu alt für einen Neuanfang. Vielleicht gibt es etwas, das du seit Jahren gerne tun würdest und trotzdem nicht tust, weil es nicht zu dem Menschen passt, für den du dich hältst. Vielleicht liegt irgendwo sogar ein Traum begraben, bei dem du längst vergessen hast, wann und warum du ihn eigentlich aufgegeben hast.

So wird aus der Frage nach unseren vermeintlichen Grenzen irgendwann eine Frage nach unserem ungelebten Leben.

Und damit beginnt der Teil des Buches, der für mich mindestens ebenso wichtig ist wie die Erkenntnisse davor. Denn es wäre ziemlich nutzlos, am Ende von 350 Seiten zu denken: Donnerwetter, offenbar steckt mehr in mir, als ich geglaubt habe – und am nächsten Morgen genauso weiterzuleben wie zuvor.

Die entscheidende Frage lautet deshalb irgendwann: Wenn tatsächlich mehr in dir steckt, als du bisher gelebt hast – was willst du damit anfangen?

Menschen besitzen eine bemerkenswerte Fähigkeit. Wir können etwas sehen, bevor es existiert. Ein Haus kann zunächst nur eine Vorstellung sein, ebenso ein Unternehmen, ein Buch oder eine Reise. Selbst ein anderes Leben kann lange Zeit nur als Bild im Kopf eines Menschen existieren. Aber wir können diesem Bild Bedeutung geben, Entscheidungen daraus ableiten und anfangen zu handeln. Die Wirklichkeit reagiert darauf, manchmal mit einer Möglichkeit und manchmal mit einem deutlichen Nein. Wir reagieren wiederum darauf, verändern unseren Weg und handeln erneut. Auf diese Weise kann irgendwann etwas tatsächlich existieren, das früher nur die Vorstellung eines Menschen war.

Das nennt dieses Buch Erschaffen.

Darin liegt auch die Bedeutung seines provokanten Titels. DU BIST GOTT behauptet nicht, dass Menschen allmächtig sind oder ihre Umwelt durch Gedanken kontrollieren können. Es geht nicht darum, Krankheiten, Unglück oder die Entscheidungen anderer Menschen wegzudenken, und auch nicht darum, Wünsche beim Universum zu bestellen. Der „Gott“ dieses Buches ist der Mensch als Handelnder: ein Wesen, das sich eine Wirklichkeit vorstellen kann, die noch nicht existiert, und das die Möglichkeit besitzt, etwas dafür zu tun, dass sie entsteht.

Deshalb führt die Reise durch drei große Bewegungen:

ERKENNEN → VERÄNDERN → ERSCHAFFEN

Zuerst geht es darum, das scheinbar Selbstverständliche noch einmal anzusehen und herauszufinden, welche Grenzen tatsächlich vorhanden sind und welche vielleicht nur aus unserer Geschichte entstanden sind. Daraus kann Veränderung entstehen – in unserer Aufmerksamkeit, unseren Entscheidungen und schließlich in unserem Handeln. Und erst dann bekommt das Wort Erschaffen seine Bedeutung: Wir beginnen, etwas in die Wirklichkeit zu bringen, das ohne diese Veränderung wahrscheinlich niemals entstanden wäre.

Doch selbst damit ist die Idee des Buches noch nicht ganz zu Ende gedacht. Denn wenn ich begreife, dass ich mich selbst trotz eines ganzen Lebens voller Erfahrungen möglicherweise nicht vollständig kenne, muss ich irgendwann auch meine Urteile über andere Menschen infrage stellen. Der Mensch, den ich für unfähig, schwierig, unscheinbar oder gescheitert halte, ist vielleicht ebenfalls mehr als der Ausschnitt seines Lebens, den ich gerade sehe.

So beginnt DU BIST GOTT beim Ich, aber es soll nicht beim Ich enden. Aus der Frage, wie wir unsere eigene Realität gestalten, entsteht am Ende auch die Frage, wie wir einer Welt begegnen, in der jeder andere Mensch die Hauptfigur einer Realität ist, die wir von außen niemals vollständig kennen können.

Vielleicht liegt darin die eigentliche Provokation des Titels. Nicht darin, sich über andere Menschen zu erheben, sondern darin, Verantwortung für den eigenen Einfluss zu übernehmen und gleichzeitig anzuerkennen, dass auch der Mensch gegenüber eine Geschichte, Möglichkeiten und ein ungelebtes Leben besitzt, von denen wir möglicherweise nichts wissen.

DU BIST GOTT – Der Gott deiner Realität ist noch nicht erschienen. Das Manuskript ist weit fortgeschritten, doch einen Veröffentlichungstermin gibt es bewusst noch nicht. Rund um das Buch entsteht mit Epiphany Code gleichzeitig eine Welt aus Experimenten, Gedanken und Erfahrungen, durch die einige seiner Ideen schon vorher erlebbar werden.

Das Buch erscheint, wenn es fertig ist.

Bis dahin kannst du seine Entstehung hier begleiten – und vielleicht schon lange vor der ersten Seite damit beginnen, eine Frage nicht mehr ganz aus dem Kopf zu bekommen:

Was, wenn du dich dein ganzes Leben unterschätzt hast?